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Offener
Brief an den Generalsekretär der Vereinten Nationen
12. Dezember 2007
Seine Exzellenz Ban Ki-Moon
Generalsekretär der Vereinten Nationen New York,
NY
Vereinigte Staaten von Amerika
Sehr geehrter Herr Generalsekretär,
UNO Klimakonferenz führt die Welt in die
grundsätzlich falsche Richtung
Es ist nicht möglich, den Klimawandel zu stoppen
oder das Ausmaß zu kontrollieren, inwieweit sich
unser Planet erwärmt oder abkühlt. Klimawandel
ist ein natürliches Phänomen, das die Menschheit
in allen Zeiten betroffen hat. Archäologische Zeugnisse,
mündliche oder schriftliche Überlieferungen
bestätigen alle die dramatischen Herausforderungen,
denen vergangene Gesellschaften durch unvorhergesehene
Änderungen der Temperatur, Niederschläge, Winde
oder anderer Klimavariablen ausgesetzt waren. Wir müssen
deshalb die Völker mit der Fähigkeit ausstatten,
die volle Bandbreite dieser natürlichen Phänomene
auffangen zu können, indem wir wirtschaftliches Wachstum
und Wohlstand ermöglichen.
Der Zwischenstaatliche Ausschuß für Klimawandel
(IPCC) der UNO hat zunehmend alarmierende Feststellungen
über die klimatischen Einflüsse des menschengemachten
Kohlenstoffdioxids (CO2) getroffen, einem nicht-umweltschädlichen
Gas, das lebensnotwendig für die Photosynthese ist.
Obwohl wir die Hinweise verstehen, die zu deren Sichtweise
geführt haben, daß CO2-Emissionen gefährlich
seien, sind die Schlußfolgerungen des IPCC gänzlich
unzureichend, um politische Entscheidungen zu treffen,
die das künftige Wohlergehen deutlich vermindern
werden. Insbesondere ist es nicht nachgewiesen, daß
es möglich ist, das globale Klima durch Begrenzung
des Ausstoßes anthropogener Treibhausgase signifikant
zu ändern.
Da der Versuch die CO2-Emissionen drastisch zu vermindern
die Entwicklung verlangsamen wird, bewirkt der gegenwärtige
Ansatz einer CO2-Reduktion der UNO zunächst eher
eine größere Belastung der Menschheit durch
den künftigen Klimawandel als eine Milderung .
Die “Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger”
sind unter Politikern und Nichtwissenschaftlern die am
meisten gelesenen IPCC Berichte und die Grundlage für
die meisten Gesetzesvorlagen zum Klimawandel. Jedoch werden
diese Zusammenfassungen durch ein relativ kleines Autorenteam
zusammengestellt und die endgültigen Entwürfe
Zeile für Zeile von Regierungsvertretern freigegeben.
Der allergrößte Teil der IPCC –Mitarbeiter
und Gutachter und die zehntausende anderer Wissenschftler,
die qualifiziert sind, diese Angelegenheiten zu kommentieren
sind nicht in die Vorbereitung dieser Dokumente einbezogen.
Diese Zusammenfassungen können deshalb nicht als
Konsens der Experten angesehen werden.
Im Gegensatz zu den Aussagen der zusammenfassenden IPCC-Berichte
- sind die kürzlichen Beobachtungen von Phänomenen
wie Gletscherrückzug, Meeresspiegelanstieg und
Wanderung temperaturempfindlicher Spezies kein Anzeichen
für einen abnormen Klimawandel, da für keine
dieser Veränderungen nachgewiesen wurde, daß
sie außerhalb der bekannten Bandbreite natürlicher
Variabilität liegen.
- fällt die von Satelliten während des 20.
Jahrhunderts gemessene mittlere Erwärmungsrate
von 0,1 – 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt, in den natürlichen
Bereich von Erwärmung und Abkühlung in den
letzten 10 000 Jahren.
- räumen führende Wissenschaftler einschließlich
einige ehemalige IPCC Verantwortliche ein, daß
die heutigen Computermodelle das Klima nicht voraussagen
können. In Übereinstimmung damit und ungeachtet
der Computervorhersagen eines Temperaturanstiegs gab
es seit 1998 keine globale Nettoerwärmung. Die
Tatsache, daß das gegenwärtige Temperaturplateau
einer späten Wärmeperiode im 20. Jahrhundert
folgt ist in Übereinstimmung mit einem aktuell
fortlaufenden natürlichen Zyklus über Jahrzehnte
und Jahrtausende.
Neue bedeutende, begutachtete Untersuchungen ließen
eher noch mehr Zweifel an der Hypothese der gefährlichen
menschengemachten Globalen Erwärmung aufkommen, was
in völligem Widerspruch zu der oft wiederholten Feststellung
steht, daß die Wissenschaft zum Klimawandel einen
erfolgreichen abschließenden Stand erreicht hat.
Da aber die IPCC Arbeitsgruppen im Allgemeinen angewiesen
wurden, nur die veröffentlichten Arbeiten bis zum
Mai 2005 zu berücksichtigen sind diese wichtigen
Erkenntnisse nicht in ihren Zusammenfassungen enthalten,
d.h. die IPCC- Zustandsberichte sind im Wesentlichen schon
veraltet.
Die UNO Klimakonferenz in Bali wurde organisiert, um
für die Welt erhebliche CO2-Einschränkungen
festzulegen ohne Rücksicht auf das offensichtliche
Scheitern des Kyoto-Protokolls, den chaotischen Zustand
des europäischen CO2-Handelsmarktes und die Ineffektivität
anderer kostenintensiver Initiativen zur Drosselung der
Treibhausgasemissionen. Ausgewogene Kosten/Nutzen-Analysen
zeigen keine Notwendigkeit weltweit Maßregeln zur
Verhinderung des Energieverbrauchs einzuführen, um
die CO2-Emissionen einzuschränken. Weiterhin ist
es unvernünftig das Nachhaltigkeitsprinzip anzuwenden,
da viele Wissenschaftler klimatische Erwärmung und
Abkühlung als realistische Möglichkeiten einer
mittelfristigen Zukunft erkennen.
Die gegenwärtige Zielrichtung der UNO den Klimawandel
zu bekämpfen, wie im Entwicklungsprogramm der UNO
vom 27. November „Human Development Report“ erläutert,
lenkt die Regierungen von der Anpassung an die unvermeidlichen
natürlichen Klimaänderungen ab, wie sie auch
immer aussehen werden. Nationale und internationale Bemühungen
für solche Veränderungen sind notwendig, um
den gefährdetsten Bürgern zu helfen, sich an
die kommenden Bedingungen anzupassen. Versuche den globalen
Klimawandel zu verhindern sind aussichtslos und stellen
eine tragische Verschwendung von Resourcen dar, die besser
für die tatsächlichen und dringlichen Probleme
der Menschheit verwendet würden.
Hochachtungsvoll
Liste
der Unterzeichner im Anhang
Kopie: Staatsoberhäupter der Länder der
unterzeichnenden Personen
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